Camera Work präsentiert:
Ralph Mecke
14. Juni – 26. Juli 2008
Öffnungszeiten Di – Sa 11.00 – 18.00 Uhr
Nach der Ausstellung „Afrika“ freuen wir uns, Ihnen vom 14. Juni bis 26. Juli die Arbeiten von Ralph Mecke in unseren Galerieräumen zu präsentieren.
Der in Berlin geborene und heute in Paris und New York lebende Ralph Mecke ist ein junger Meister der Modephotographie. Der Durchbruch gelang Mecke mit der Veröffentlichung seiner Portraits von Intellektuellen und Ikonen der Kultur in der französischen Vogue. Insgesamt reicht das Spektrum seiner Portraitaufnahmen von Persönlichkeiten wie Giorgio Armani oder Keira Knightley bis hin zu Jonathan Meese. Nach seiner Anerkennung als Portraitphotograph wandte er sich verstärkt der Modephotographie zu, die heute seinen Schwerpunkt darstellt. Ralph Mecke inszeniert und interpretiert Mode auf eine Weise, die die teils düstere Essenz unter der schönen Oberfläche deutlich sichtbar werden lässt. Die gezeigten Arbeiten offenbaren sowohl Emotionen und Schönheit, als auch mysteriöse, dunkle Wirklichkeiten. Seine Modestrecken findet man heute regelmäßig in Magazinen wie Harper`s Bazaar, Vanity Fair, Vogue und GQ.
Die in der Ausstellung präsentierten Portraits, Modephotographien und Stillleben, entstanden zwischen 1995 und 2007. Bei der Arbeit ist es Mecke wichtig, seinem Gefühl des unmittelbaren Eindrucks Vortritt zu gewähren. Wahre Schönheit, wie er sagt, „ist, wenn etwas Unerwartetes passiert, das dem Bild rohe, emotionale Kraft gibt.“ Ein Perfektionist ist er auch, wenn es um das endgültige Produkt geht. Alle verwendeten Effekte entstehen – unter Verzicht auf digitale Manipulation – im Studio.
Ein Teil der in der Ausstellung präsentierten Farbphotographien ist mit dem besonderen Dye-Transfer-Verfahren hergestellt worden. Durch den Tonwertreichtum, die Farbtiefe und die Brillanz, die von diesem Verfahren erreicht werden, nimmt die Dye-Tranfer-Methode eine solitäre Stellung im Bereich fotografischer Druckverfahren ein. Auch und gerade wegen ihrer Lichtbeständigkeit, ihrer Archivfestigkeit, wird sie von Sammlern sehr geschätzt. Leider gilt dieses Verfahren heutzutage als nahezu ausgestorben.